Detlev Schulz

Fotografiert habe ich von Jugend an. Meine erste hochwertige Kamera war eine Canon AE1. Ziel der Arbeit damit war es, Augenblicke auf Jugendfreizeiten einzufrieren genauso wie Landschaften zu fotografieren. In der Foto-AG meiner Schule habe ich den Umgang in einem Schwarz-Schweiß Labor erlernt. Die hier erworbenen Fertigkeiten haben mir den Weg zur freien Mitarbeit bei Lokalzeitungen geebnet. Nicht nur, dass ich mit der Tätigkeit als freier Fotograf mein Studium komplett selbst finanzieren konnte. Hinter jedem Foto standen auch eine Aufgabe und ein Ziel: das Erzählen einer Geschichte in komprimiertester Form.
Mit Diplomarbeit und Aufnahme meiner Arbeit als Entwicklungsingenieur pausierte meine fotografische Tätigkeit für einige Jahre. Ab dem Jahr 2001, mit Aufkommen der ersten brauchbaren Digitalkameras, sind dann „Reisebilder“ entstanden, als Nebenprodukt zahlreichen Geschäftsreisen nach Asien.
Ein weiteres meiner Themen ist die Dokumentation von „Lebensmittelpunkten“ von Menschen. Welche Tätigkeit siehst du im Mittelpunkt deines Lebens? Deinen Beruf? Dein Geschäft? Deine Musik? Deine Sammelleidenschaft? Es ist eine interessante Herausforderung, Lebensmittelpunkte durch gut geplante und sorgfältig arrangierte Bilder zu dokumentieren.
Damit meine Bilder mit Fortschreiten der Kameratechnik nicht zu „rauscharm“ werden, habe ich die eine oder andere Aufnahme auch noch mit Acrylfarbe nachkoloriert.
Zur Zeit ist Fotografie für mich noch ein Gelegenheitshobby. Ich bin jedoch fest gewillt, dieses Hobby in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln. Die besondere Herausforderung ist dabei immer die Interaktion zwischen dem Fotografen und der Person vor der Kamera.